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Freitag, November 11, 2016

[Rezension] Paula Hawkins : Girl on the Train

Nachdem der Film bereits im Kino angelaufen ist, habe ich mir vorgenommen, das Buch zu lesen, bis der Film auf Amazon erhältlich ist.


  • Originaltitel: "Girl on the Train"
  • Autorin: Paula Hawkins
  • Verlag: blanvalet
  • Erscheinungsdatum: 15.06.2015
  • Format: Taschenbuch, gebundene Ausgabe, eBook, Hörbuch
  • Seiten: 448
  • Preis: 12,99€
  • ISBN: 978-3-7645-0522-6 
  • Kinostart: 27. Oktober 2016



Die Autorin:
Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London, wo sie bis heute lebt. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Ihr erster Spannungsroman »Girl on the Train« eroberte in England und den USA auf Anhieb die Spitze der Bestsellerlisten, und noch vor Erscheinen sicherte sich DreamWorks die Filmrechte.

Inhalt:
Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ... 


 
Meine Meinung:
Meiner Meinung nach kann man das Buchcover nicht passender gestalten. Es zeigt einen vorbeirauschenden Zug, darüber den Buchtitel und ist in schwarz gehalten. Die Schriftart ist ziemlich groß und die Schriftart gut leserlich gewählt.

Die Protagonistin Rachel Watson ist eine junge Alkoholikerin und leidet zudem an starkem Liebeskummer, außerdem malt sie in ihrer Fantasie alles genaustens aus, so auch das Haus und das Pärchen, an denen sie jeden Morgen und Abend mit dem Zug von London und Ashtonbury (und umgekehrt) entlang fährt. Sie gibt ihnen die Namen "Jess" und "Jason" und überlegt sich Berufe und was sie im Alltag so erleben könnten.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildlich, man kann sich also in alles sehr gut hineinversetzen und es liest sich dadurch auch sehr leicht, so dass man beim Lesen schnell vorankommt. Dazu kommen die verschiedenen Charaktere und deren Perspektiven, die kapitelweise beschrieben werden und die Geschichte spannend machen. Da wäre Megan, wie "Jess" in Wirklichkeit heißt und Anna, die Neue von Rachel's Exmann. Leider konnten alle drei bei mir keine Symphatiepunkte sammeln. 

Als Thriller wurde das Buch hochgelobt und eine zeitlang richtig gehypt, so dass ich mir immer vorgenommen habe, es mir zu kaufen. Beim Lesen dachte ich mir jedoch ständig "Warum wurde das so gehypt, während ich mich von Seite zu Seite quäle". Es war für mich wirklich schwer, das Buch nicht einfach zurück in mein Bücherregal zu legen und das Lesen somit abbzubrechen. Nach einer gewissen Zeit konnte ich mir dann sogar ausmalen, wie das Buch endet und tatsächlich hatte ich Recht und hätte da einfach aufhören sollen weiterzulesen. Für mich leider ein absoluter Fehlkauf. 

Fazit:
Bis heute überlege ich in welche Kategorie ich dieses Buch einordnen soll. Ein Thriller ist es meiner Ansicht nach überhaupt nicht und ich verstehe den Hype ganz und gar nicht