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Mittwoch, November 30, 2016

[Rezension] Jay Asher: Dein Leuchten

Dieses Buch steht schon recht lange auf meiner Wishlist und dank dem Random House Bloggerportal konnte ich es schon viel früher lesen als erwartet.

  • Originaltitel: "What Light"
  • Autor: Jay Asher
  • Übersetzer: Karen Gerwig
  • Verlag: cbt
  • Erscheinungdatum: 31. Oktober 2016
  • Format: Broschiert, e-Book
  • Seiten: 320
  • Preis: 14,99€
  • ISBN: 978-3570164792
  • Leseprobe





 Der Autor:
Jay Asher ist der Autor des weltweiten Millionenbestsellers »Tote Mädchen lügen nicht«, der in über 30 Länder verkauft, u.a. für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde und wochenlang die Spiegelbestsellerliste besetzte. Der Roman wird als 13-teilige Serie auf Netflix verfilmt. Sein zweiter Jugendroman, »Wir beide, irgendwann«, entstand in der Zusammenarbeit mit der Co-Autorin Carolyn Mackler. »Dein Leuchten« ist Jay Ashers dritter Jugendroman. Asher lebt in Kalifornien. 


Die Gestaltung:
Das Cover zeigt eine Frau mit rosafarbener Strickmütze, ringsherum sind Lichterketten-artige Leuchten in verschiedenen Farben zu sehen. Der Autorenname sowie der Titel sind in Punkten geschrieben.  Das Buch ist in 24 Kapitel eingeteilt und die Schriftart sowie Schriftgröße ist gut leserlich gewählt.

 
Der Inhalt:
Jedes Jahr zu Weihnachten reist Sierra mit ihren Eltern nach Kalifornien, um dort auf der Familienplantage Weihnachtsbäume zu verkaufen. Doch diesmal wird Sierras Welt auf den Kopf gestellt. Sierra verliebt sich – das erste Mal, unsterblich und mit aller Macht. In Caleb, den Jungen mit den Grübchen, der Weihnachtsbäume verschenkt und eine dunkle Vergangenheit verbirgt, denn Caleb soll seine Schwester angegriffen haben. In seiner Heimatstadt ist er deshalb ein Außenseiter. Sierras Eltern, ihre Freunde, alle warnen sie davor, sich auf ihn einzulassen. Doch Sierra kann nicht glauben, dass Caleb gefährlich ist, und riskiert alles, um ihre große Liebe zu gewinnen … 


Meine Meinung:
Nachdem ich Jay Asher's Bestseller "Tote Mädchen lügen nicht" nicht ganz so gelungen fand, wollte ich ihm - schon alleine wegen dem schönen Cover - noch eine Chance geben, mich von sich zu überzeugen.


Im ersten Kapitel lernen wir die 15-jährige Sierra und ihre beiden Freundinnen Hazel und Elizabeth kennen. Das Dreiergespann trinkt Kaffee und Hazel und Elizabeth schenken Sierra zum Abschied jeweils ein eingerahmtes Foto von sich, denn Sierra fährt mit ihren Eltern jährlich von Thanksgiving bis nach Weihnachten nach Kalifornien, wo sie ihre gezüchteten Tannenbäume verkaufen. Im dritten Kapitel wird uns Heather vorgestellt, Sierras beste Freundin aus Kalifornien. Erst zum Ende des 5. Kapitels lernen wir allmählich den mit Grübchen ausgestatteten Caleb kennen, der Weihnachtsbäume kauft und an Menschen spendet, die sich keinen leisten können. Obwohl Sierra für den Monat, den sie in Kalifornien ist, sich nicht verlieben möchte, funkt es zwischen den beiden gewaltig. Doch da wäre noch das Gerücht, dass Caleb mit einem Messer seine eigene Schwester angegriffen haben soll...


Die Protagonistin Sierra war mir auf Anhieb symphatisch. Sie ist zwar stellenweise noch etwas kindlich, aber das liegt eben daran, dass sie erst 15 ist. Auch dass sich ziemlich viel um das Gesprächsthema "Jungs" dreht ist wohl typisch für dieses Alter.  Den Protagonisten Caleb habe ich ebenfalls schnell ins Herz geschlossen, weil er eben sehr gutmütig ist und armen Menschen hilft.

Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und einfach. Er schreibt aus der Sicht von Sierra in der Ich-Form, so dass man sich gut in in die Protagonistin hineinversetzen kann.

Ich persönlich fand die Story sehr unterhaltsam und das Setting konnte mich auch in eine weihnachtliche sowie friedliche Stimmung versetzen, aber das Buch hat mich nicht fesseln können. Stellenweise fand ich mich sogar zu alt für die Story, obwohl ich schon zig Jugendbücher gelesen habe, die mich auch in meinem Alter noch angesprochen haben.

Fazit:
Ein sehr unterhaltsames Jugendbuch, passend zur kalten Jahreszeit, welches seine Leser in eine schöne Weihnachtsstimmung versetzt. Jedoch konnte es mich nicht fesseln und ich habe ziemlich lange für das Buch gebraucht, so dass ich leider zwei Sterne abziehen muss. Empfehlen würde ich es tatsächlich eher jüngeren Lesern, die sich mit der Thematik "Jungs und die erste große Liebe" besser anfreunden können.



 
Vielen Dank an den cbt Verlag und das Random House Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches.

Donnerstag, November 24, 2016

[Rezension] Daniel Glattauer: Alle sieben Wellen

Nachdem ich "Gut gegen Nordwind" gelesen habe, musste ich natürlich auch noch die Fortsetzung "Alle sieben Wellen" lesen. :) Wer den ersten Teil noch nicht kennt: Achtung Spoilergefahr!








Der Autor:
Daniel Glattauer wurde 1960 in Wien geboren und ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig. Bekannt wurde Glattauer zunächst durch seine Kolumnen, die im so genannten »Einserkastl« auf dem Titelblatt des Standard erscheinen und auch in Auszügen in seinen Büchern »Die Ameisenzählung« und »Die Vögel brüllen« zusammengefasst sind. Seine beiden Romane »Der Weihnachtshund« und »Darum« wurden mit großem Erfolg verfilmt. Der Durchbruch zum Bestsellerautor gelang ihm mit dem Roman »Gut gegen Nordwind«, der für den Deutschen Buchpreis nominiert, in zahlreiche Sprachen übersetzt und auch als Hörspiel, Theaterstück und Hörbuch adaptiert wurde.[https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Gut-gegen-Nordwind/Daniel-Glattauer/Goldmann-TB/e230259.rhd#vita]
 

Die Gestaltung:
Das Cover ist wie der Vorgänger in blau gehalten und zeigt die Beine und übereinander geschlagenen Füße einer Frau und darunter die Spiegelung im Wasser. Das Buch ist in 19 Kapitel eingeteilt und Schriftart sowie Schriftgröße sind angenehm lesbar. 

 
Inhalt:
Erstens: Sie kennen Emmi Rothner und Leo Leike? Dann haben Sie also „Gut gegen Nordwind“ gelesen, jene ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, per E-Mail rettungslos verlieben. Zweitens: Für Sie ist die Geschichte von Emmi und Leo und ihrer unerfüllten Liebe abgeschlossen. Mag sein. Aber nicht für Emmi und Leo! Drittens: Sie sind der Ansicht, dass die Liebenden zumindest eine einzige wirkliche Begegnung verdient hätten und der Roman eine zweite Chance auf ein anderes Ende? Bitte, hier haben Sie’s! Viertens: Sie haben keine Ahnung, wovon hier die Rede ist? Kein Problem. In diesem Buch erfahren Sie alles: von Leos Rückkehr aus Boston, von Emmis Eheproblemen und von der siebenten Welle, die immer für Überraschungen gut ist.


Meine Meinung:
Es gibt Bücher bei denen ich mir einfach ein abgeschlossenes Ende, am besten ein "Happy End", wünsche und so war es bei "Gut gegen Nordwind" der Fall. "Das offene, traurige Ende konnte es einfach noch nicht gewesen sein" dachte ich mir damals, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte.

Die Fortsetzung knüpft nach dem Boston Aufenthalt von Leo an, also ein halbes Jahr nach "Gut gegen Nordwind". Dieser hat nun eine Freundin namens Pamela, die zu ihm ziehen möchte. Emmi hingegen ist immer noch mit Bernhard verheiratet. Leo und Emmi haben zu Beginn des Buches Startschwierigkeiten und müssen sich erst wieder näher kommen und Emmi blüht in ihrer zickigen Rolle wahrlich auf, was mir als Leserin sehr anstrengend wurde, da mochte ich Leo's bodenständige Art einfach lieber. Besonders gut fand ich es, dass sie sich diesmal endlich treffen, was mir im Vorgänger ja etwas gefehlt hat.  

Man kann sich als Leser wieder gut in die beiden Protagonisten hineinversetzen, mit ihnen mitfiebern oder aber auch (über Emmi) meckern.

Auch dieser Roman besteht wieder auschließlich aus E-Mails, was ich bereits beim Vorgänger sehr mochte. So kann man das Buch einfach schnell weglesen oder immer mal wieder zwischendurch drin schmöckern. Das Ende des Romans hat mir diesmal übrigens sehr gut gefallen und ich bin definitiv ein kleiner Emmi & Leo Fan geworden.

Fazit:
All denjenigen, denen "Gut gegen Nordwind" gefallen hat, sollten "Alle sieben Wellen" unbedingt lesen. Der Nachfolger ist jedenfalls genauso unterhaltsam, gefühlsvoll und erfrischend wie sein Vorgänger.

Freitag, November 18, 2016

[Rezension] Cody McFadyen - Die Blutlinie

Nachdem mir die  Thriller von Sebastian Fitzek so gut gefallen haben, wollte ich auch mal Bücher anderer Autoren lesen und habe mich für die Smoky Barrett Reihe von Cody McFadyen entschieden.

  • Originaltitel: "Shadow Man"
  • Autor: Cody McFadyen
  • Übersetzer: Axel Merz
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Erscheinungdatum: 15. April 2008
  • Format: Hardcover, Taschenbuch, eBook, Hörbuch
  • Seiten: 480
  • Genre: Thriller
  • Fortsetzungen: Der Todeskünstler, Das Böse in uns, Ausgelöscht, Die Stille vor dem Tod
  • Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
  • ISBN: 978-3404158539
Der Autor:
Als die FBI-Agentin Smoky Barrett in Cody McFadyens Leben trat, änderte sich für ihn quasi über Nacht alles. Denn die Protagonistin seines ersten Thrillers „Die Blutlinie“ kam bei den Lesern sensationell gut an und machte ihren Autor weltbekannt. Dabei entschied sich McFadyen, der 1968 in Texas geboren wurde, eher spät, seinen lang gehegten Traum vom Schreiben in die Realität umzusetzen. Er war 37 Jahre alt, als er Smoky Barrett erfand. Zuvor hatte er in verschiedenen Berufen gearbeitet, zuletzt als Gestalter von Websites. Mittlerweile wurde aus seinem Debütband eine ganzen Reihe um seine Heldin, und er scheint noch einiges vorzuhaben mit der mutigen Ermittlerin. McFadyen lebt mit seiner Familie in Kalifornien. 


Die Gestaltung:
Hierbei muss ich sagen, dass ich das andere Cover in dem gräulichen Ton besser finde, als das was ich hier habe. Das Cover zeigt eine blutrote Scherbe, darüber eine blutige Linie. Das Buch ist in 57 Kapitel eingeteilt und endet mit einem Epilog. Die Schrift hätte man etwas größer wählen können, während die Schriftart angenehm zu lesen ist.



Inhalt:
Er bezeichnet sich selbst als Nachfahren von Jack the Ripper ...

Nach dem Mord an einer Freundin folgt FBI-Agentin Smoky Barrett der Fährte des Killers. Doch die Spuren, die der eiskalte Serienmörder hinterlässt, sind so blutig, dass ihr ganzes Können gefragt ist. Die Zeit arbeitet gegen sie, und mit jedem neuen Verbrechen gelangt Smoky zu einer erschreckenden Erkenntnis: Der Mörder möchte sich einen Traum erfüllen - ein Traum, der für viele zum Albtraum werden könnte ...

Der erste Fall für Ermittlerin Smoky Barrett!


Meine Meinung:
Ein halbes Jahr ist vergangen, seitdem Smoky's Mann und Tochter durch einen Serienkiller getötet wurden. Seitdem hat sie sich völlig zurückgezogen und geht nur regelmäßig raus, um ihren Therapeuten zu besuchen. Nach 6 Monaten zeigt die Therapie erste Erfolge und Smoky besucht ihr ehemaliges FBI Team in L.A., die einen neuen Fall hineinbekommen haben, nämlich den Mord an Smoky's früherer bester Freundin Annie und zur Empörung aller wurde Annie's kleine Tochter drei Tage lang an der toten Mutter gefesselt. Der Mörder, der sich als Nachfahre von "Jack the Ripper" sieht hinterlässt persönliche Botschaften an Smoky und die Schnitzeljagd beginnt.

Der leichte, flüssige und bildliche Schreibstil des Autors hat mir sehr zugesagt. Das Buch besteht eher aus kurzen Sätzen und der Thriller ließ sich dadurch sehr schnell weglesen. Das einzige, was ich zu bemängeln hätte wären die Kapitel, die teilweise sehr weit auseinander liegen (da bin ich wohl noch verwöhnt von Fitzek Thrillern).

Die Protagonistin Smoky Barrett ist sehr tough und die geborene FBI Agentin. Nachdem ihr Leben so perfekt war, mit dem perfekten Mann, der perfekten Tochter und der steilen Karriere beim FBI, wird alles durch einen Psychopathen zerstört. Mann und Tochter sterben, sie wird vergewaltigt und durch Narben entstellt. Viele hätten sich selbst die Kugel gegeben, sie aber hat sich zurück ins Leben gekämpft und stürzte sich 6 Monate später schon wieder in die Arbeit. Außerdem wird sie vom Autor als die beste FBI Agentin und brillianteste Schützin beschrieben. Auch ihr 4-köpfiges Team wird ausführlich beschrieben, da wäre zum Beispiel die schöne rothaarige Callie, die einen unschlagbaren Charakter hat und alle "Zuckerschnäuzchen" nennt oder der gutmütige, sanfte Riese Alan. Ich konnte mit jeder Figur - außer mit dem anfangs unsymphatisch erscheinenden James - sehr schnell warm werden.

Der erste Fall von Smoky Barrett hat mir recht gut gefallen, auch wenn sich die Spannung erst nach 200 Seiten langsam aufbaut, von da an hat es sich dann auch zum absoluten Pageturner entwickelt. Vorher liegt der Haupterzählungsstrang ganz bei Smoky. Als Leser/in wird man über den Verlust ihrer Familie, über ihre FBI Kollegen, ihre beste Freundin Annie und die Therapiesitzungen informiert. Das ganze war zwar unterhaltsam, aber keinesfalls spannend. Von den Fortsetzungen erwarte ich da schon einiges mehr, also Spannung spätestens nach 50 Seiten.

Die Morde von "Jack the Ripper Junior" werden in dem Buch sehr detailliert beschrieben, was absolut nichts für schwache Nerven ist, mir persönlich aber gut gefallen hat. Im übrigen kam ich auch nicht von selbst drauf, wer hinter "Jack the Ripper Junior" steckte, das war für mich eine ziemlich große Überraschung und auch ein großer Pluspunkt für das Buch

Fazit: 
Wer einen blutigen, brutalen Thriller sucht ist mit "Die Blutlinie" bestens versorgt, auch wenn sich die Spannung hier sehr langsam aufbaut. Ich bin gespannt auf die Fortsetzungen.



Mittwoch, November 09, 2016

[Rezension] Daniel Glattauer : Gut gegen Nordwind

"Gut gegen Nordwind" war eine perfekte Abwechslung zu all den Thrillern in letzter Zeit. Ein Roman, komplett in E-Mail Form, ähnlich wie bei "Für immer vielleicht" von Cecilia Ahern, welches ich damals so gerne gelesen habe.



  • Originaltitel: "Gut gegen Nordwind"
  • Autor: Daniel Glattauer
  • Verlag: Goldmann
  • Erscheinungdatum: 07. 07. 2008
  • Format: Hardcover, Taschenbuch, eBook, Hörbuch
  • Seiten:224 Seiten
  • Fortsetzung: Alle sieben Wellen
  • Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
  • ISBN: 978-3442465866






Der Autor:
Daniel Glattauer wurde 1960 in Wien geboren und ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig. Bekannt wurde Glattauer zunächst durch seine Kolumnen, die im so genannten »Einserkastl« auf dem Titelblatt des Standard erscheinen und auch in Auszügen in seinen Büchern »Die Ameisenzählung« und »Die Vögel brüllen« zusammengefasst sind. Seine beiden Romane »Der Weihnachtshund« und »Darum« wurden mit großem Erfolg verfilmt. Der Durchbruch zum Bestsellerautor gelang ihm mit dem Roman »Gut gegen Nordwind«, der für den Deutschen Buchpreis nominiert, in zahlreiche Sprachen übersetzt und auch als Hörspiel, Theaterstück und Hörbuch adaptiert wurde.[https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Gut-gegen-Nordwind/Daniel-Glattauer/Goldmann-TB/e230259.rhd#vita]

Die Gestaltung:
Das Buch ist in dunkelblau gehalten, zeigt den Sternenhimmel und eine brunette Frau im Top und Unterhose, vermutlich die Protagonistin. Das Buch ist in 10 Kapitel eingeteilt und in angenehmer Schriftart- sowie Schriftgröße gestaltet worden.  


Inhalt:
Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja? 

  Meine Meinung:
Um es in die Worte der Protagonistin Emmi zu packen:
1.) Das Cover ist wunderschön gestaltet, das Farbenspiel ist einfach perfekt.

2.) Die Figuren haben mich sofort angesprochen, Emmi ist mir zwar teilweise etwas suspekt und unsymphatisch herübergekommen, aber Leo hat das ganze wieder Wett gemacht. So ein charmanter junger Herr.
3.) Die Geschichte konnte mich - trotz, dass sie nur aus E-Mails besteht! - von sich überzeugen und ich bin überzeugt, dass man sich durch's Schreiben ineinander verlieben kann. In die Art des anderen - ohne ihn oder sie jemals gesehen zu haben.
4.) Etwas fies fand ich den Cliffhanger am Ende, hier hatte ich auf ein abgeschlossenes Ende gehofft, doch zum Glück gibt es eine Fortsetzung, die auch schon im Handel erhältlich ist. Diese wurde direkt im Anschluss an das Buch bestellt!

Fazit:
Für all diejenigen, die eine Liebesgeschichte erwarten liegen falsch. Hier geht es erstmal um das reine Kennenlernen zweier sich fremder Personen, die sich zufällig per E-Mail finden. Monatelanger Schriftverkehr beginnt und dennoch wird es als Leser nie langeweilig. Ich empfehle dieses Buch allen, die einen tollen Roman lesen wollen, der dank der Mail Aufmachung auch schnell gelesen ist. Und dringend den 2. Band gleich mitbestellen.

Fortsetzung: