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Donnerstag, Dezember 15, 2016

[Rezension] Anita Terpstra: Anders

Das Buch habe ich in letzer Zeit auf vielen Blogs gesehen und wurde neugierig. Dank dem Bloggerportal konnte ich dies nun auch lesen :)

  • Originaltitel: "Anders"
  • Autorin: Anita Terpstra
  • Übersetzer: Jörn Pinnow
  • Verlag: Blanvalet
  • Erscheinungdatum: 15.08.2016
  • Format: Klappenbroschur, Taschenbuch
  • Seiten: 384
  • Preis: 9,99€
  • ISBN: 978-3-7341-0257-8
  • Leseprobe







Die Autorin:
Die niederländische Schriftstellerin Anita Terpstra, geboren 1975, studierte Journalismus und Kunstgeschichte und arbeitete danach als freie Journalistin für einige Zeitschriften. »Anders« ist ihr erster Roman bei Blanvalet.


Der Inhalt:
Alma Meester, ihr Mann Linc und die beiden Kinder Iris und Sander sind eine ganz normale, glückliche Familie. Bis zu dem Tag, als der elfjährige Sander zusammen mit einem Freund während eines Ferienlagers spurlos verschwindet. Der andere Junge wird kurz darauf tot aufgefunden, doch Sander bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Sechs Jahre später meldet sich ein junger Mann bei einer deutschen Polizeistation. Er sei der verschwundene Sander Meester. Die Familie ist überglücklich, doch nach und nach kommen der Mutter Zweifel. Ist der Junge wirklich ihr Sohn? Und was ist in der Nacht damals tatsächlich passiert? 


Die Gestaltung:
Das Buch zeigt ein verlassenes, weißes kleines Häuschen mitten im herbstlichen Wald. Der Titel steht im Cover oben und ist in orange und Großbuchstaben gehalten. Das Buch ist in 57 Kapitel eingeteilt. Schriftart sowie Schriftgröße sind angenehm lesbar.


Meine Meinung:
Durch einige Blogs wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und der Klappentext hat mich direkt von sich überzeugt, so dass ich es einfach anfragen musste und sogar Glück hatte. Die Autorin hingegen war mir bis zu diesem Zeitpunkt noch völlig unbekannt und so war ich auf ihren Schreibstil und die Geschichte sehr gespannt.

Die Geschichte beginnt direkt ohne Prolog. Im ersten Kapitel dreht sich alles rund um die Suche nach Sander in einem Wald. Danach erfährt man wie Sander 6 Jahre später seinen jetzt verstorbenen Entführer begräbt und sich an ein Polizeirevier in Deutschland wendet und so seine Familie wieder findet. Das Buch ist aus der Sicht der drei Familienmitglieder, Vater Linc, Schwester Iris und Mutter Alma, geschrieben, jeweils in der 3. Person. Während Iris noch an der Rückkehr ihres Bruders zweifelt und misstrauisch ist, freuen sich Vater und Mutter umso mehr, ihn wieder in die Arme schließen zu können. Aber als Leser merkt man im Laufe der Geschichte das jeder Protagonist auch seine eigenen Geheimnisse hat. Insbesondere gibt es ein Geheimnis um Iris und Sander, welches dann ab einem bestimmten Kapitel immer wieder in Kursivbuchstaben geschildert wird. An dieser Stelle möchte ich allerdings nicht zu viel verraten, da ich sonst spoilern müsste.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, spannungsgeladen und einfach zu lesen. Ich hatte die Protagonisten immer vor meinen geistigen Augen und konnte somit richtig mit ihnen mitfiebern.

Das Buch konnte mich zwar nicht von der ersten Seite an von sich überzeugen, aber ab der Hälfte des Buches konnte es kontinuirlich den Spannungsbogen aufrecht erhalten und mich regelrecht in seinen Bann ziehen. Das Ende war für mich vollkommend überraschend, ich hätte damit absolut nicht gerechnet.

Fazit: 
Von mir bekommt das Buch 4 Sterne, da es mich anfangs nicht fesseln konnte. Doch im Laufe der Geschichte wurde es richtig spannend, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ein sehr empfehlenswerter Thriller.



Vielen Dank an das Bloggerportal und den Blanvalet Verlag ♥

Sonntag, November 27, 2016

[Rezension] Michael Tsokos, Andreas Gößling: Zerschunden

Nachdem ich "Abgeschnitten" von Fitzek und Tsokos gelesen habe, musste ich unbedingt mehr von Michael Tsokos lesen und habe mich für "Zerschunden" entschieden.


  • Originaltitel: "Zerschunden"
  • Autoren: Michael Tsokos und Andreas Gößling
  • Verlag: Knaur TB
  • Erscheinungdatum: 01.10.2015
  • Format: Taschenbuch, eBook, Hörbuch
  • Seiten: 432
  • Genre: Thriller
  • Nächster Band: "Zersetzt"
  • Preis: 14,99€
  • ISBN: 978-3426517895
  • Leseprobe



  
Die Autoren:
Michael Tsokos wurde 1967 in Kiel geboren, ist Professor für Rechtsmedizin an der Berliner Charité und leitet das Institut für Rechtsmedizin der Charité sowie das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin. Er ist der bekannteste deutsche Rechtsmediziner und regelmäßig als Experte im In- und Ausland tätig, zum Beispiel für die UN zur Identifizierung ziviler Opfer in Kriegsgebieten. Seine spektakulären Fallsammlungen "Dem Tod auf der Spur" und "Der Totenleser" wurden 2009 und 2010 zu Bestsellern und hielten sich monatelang auf der Spiegel-Online-Bestsellerliste. Michael Tsokos ist bisher der einzige deutsche Autor, dem es gelungen ist, sowohl in der Bestsellerliste Sachbuch als auch in der Bestsellerliste Belletristik platziert gewesen zu sein.

Andreas Gößling wurde 1958 geboren und ist promovierter Literatur- und Sozialwissenschaftler. Unter Pseudonym und seinem eigenen Namen hat er zahlreiche Sachbücher und Romane für jugendliche und erwachsene Leser verfasst. Er lebt als freier Autor mit seiner Frau in Berlin, wo er auch den Spezialverlag MayaMedia leitet. 

Die Gestaltung:
Das Cover zeigt ein zugenähtes Kissen oder eine zugenähte Decke und ist in schwarz-weiß gehalten. Einzig und allein der Buchtitel "Zerschunden" ist in rot abgedruckt. Das Buch beginnt mit dem Prolog, ist in 97 Kapitel eingeteilt und endet mit dem Epilog, der Danksagung von Michael Tsokos und einem Schlusswort von Andreas Gößling


Inhalt:
Ein Serienkiller, der europaweit in der Nähe von Flughäfen zuschlägt. Er ist schnell, er ist unberechenbar, und er ist nicht zu fassen. Seine Opfer: Alleinstehende Frauen, auf deren Körper er seine ganz persönliche Signatur hinterlässt. Ein Fall für Rechtsmediziner Fred Abel vom Bundeskriminalamt, der plötzlich tiefer in den Fall involviert ist, als er möchte. Denn der Hauptverdächtige ist ein alter Freund, dessen kleine Tochter im Sterben liegt. 



Meine Meinung:
Nachdem mir "Abgeschnitten" von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos so sehr gefallen hat, musste ich nicht nur mehr von Fitzek lesen, sondern auch von Michael Tsokos und wenn dann auf dem Buch noch "True-Crime-Thriller" draufsteht hat man mich schon gekötert. ;) Für alle "Abgeschnitten" Fans kommt auch ein bekannter Charakter wieder vor: Rechtsmediziner Paul Herzfeld!

Bereits der Prolog ist spannend und zum Fürchten: Ein Mann verschleppt eine Frau, fesselt sie im Auto und will ihr Buchstaben in den Körper ritzen. Und auch das erste Kapitel geht spannend voran und zwar mit dem ersten Mord, so dass man sich als Leser zügig mitten im Geschehen befindet. Das erste Opfer ist eine alte Witwe, die einsam und alleine wohnt und sehr gebrechlich ist. Der Mörder erwürgt sie und hinterlässt auf ihren Beinen eine Botschaft. Hauptkommissar Markwitz und Rechtsmediziner Dr. Fred Abel werden dem Fall hinzugezogen. Nach Auswertung der DNA Analyse kommt heraus, dass es sich bei den DNA Spuren um Abel's ehemaligen Bundeswehrkameraden Lars Moewig handele, dessen Tochter totkrank im Krankenhaus liegt.

Das Buch enthält zwei Handlungsstränge, den rund um Fred Abel, der versucht dem Täter auf die Spur zu kommen und ihn zu schnappen und den des Täters selbst, dessen Denkweisen man nach und nach kennenlernt. Kapitelweise gibt es dann auch mal andere Fälle, die mit dem eigentlichen Fall nichts zu tun haben, aber trotzdem durchaus interessant sind. Da wäre zum Beispiel ein Serienmörder, der Männern Herzen heraushackt und diese durch Steine ersetzt. Der Hauptfall erstreckt sich über Flughäfen innerhalb Europas, in deren Nähe wahllos alte Frauen ermordet werden. 

Die Kapitel sind recht kurz gehalten und immer mit einer Ortsangabe, einem Datum und einer Uhrzeit versehen, was ich schon in "Abgeschnitten" klasse fand. Jedes Kapitel endet zudem mit drei Totenköpfen. Der Schreibstil der Autoren ist sehr flüssig, so dass ich mit dem Lesen schnell vorankam. Die rechtsmedizinische Arbeit wird hier sehr anschaulich geschildert, so dass man als Leser merkt, dass einer der Autoren vom Fach ist.  

 
Fazit:
Insgesamt betrachtet war es nicht eins der spannendsten Thriller, die ich je gelesen habe, aber mit dem Hintergrund, dass es ein "True-Crime-Thriller" ist und mich die rechtsmedizinischen Inhalte sehr interessiert haben konnte mich das Buch von sich überzeugen und ist für mich ein recht gelungener Auftakt zur Serie um Fred Abel. Zudem endet das Buch mit einem Cliffhanger, was definitiv zum Weiterlesen anregt.


Freitag, November 04, 2016

[Rezension] Sebastian Fitzek : Passagier 23

Ich schätze ich bin momentan im "Fitzek Fieber", denn das ist jetzt schon mein drittes Buch von ihm, welches ich gelesen habe. Dieses hier sieht leider schon etwas mitgenommen aus, was wohl daran liegt, dass ich es gebraucht gekauft habe.

  • Originaltitel: "Passagier 23"
  • Autor: Sebastian Fitzek
  • Verlag: Knaur TB
  • Erscheinungdatum: 29. Oktober 2014
  • Format: Taschenbuch, Hardcover, eBook, Hörbuch
  • Seiten: 432
  • Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
  • ISBN: 978-3426510179



Der Autor:  
Sebastian Fitzek ist 1971 in Berlin geboren und studierte Jura. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Sein Erstlingswerk ist "Die Therapie", seitdem tourt er gerne auf Lesereisen und veröffentlichte viele weitere Psychothriller, die nichts für schwache Nerven sind. Seine Bücher werden mittlerweile in 24 Sprachen übersetzt.

Die Gestaltung:
Das Buchcover ist in grau- schwarz gehalten und ziert eine Bordluke eines Schiffes, darüber der Autorenname, darunter der Buchtitel. Das Buch ist in einer kleinen, aber leserlichen Schriftgröße verfasst und in 76 Kapitel eingeteilt worden.




Inhalt:
Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ...

Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm …  





Meine Meinung:
Wow, wieder eine tolle Storyline von Fitzek und ich bereue es, nicht schon viel früher mit seinen Werken angefangen zu haben, denn bisher war jedes Buch von ihm, was ich in meiner Hand hielt, grandios. Auch "Passagier 23" wurde von Seite zu Seite spannender. Die Thematik mit dem Luxusdampfer fand ich ganz interessant und zugegebenerweise hätte ich jetzt nach dem Lesen schon ein ungutes Gefühl, würde ich ein Kreuzfahrtschiff betreten.

Der Protagonist Martin Schwartz hat mir sehr gut gefallen, denn trotz seiner Vergangenheit und daraus resultierenden Lebensmüdigkeit hat er alles daran gesetzt, den Menschen in seinem Umfeld zu helfen. Neben Martin Schwartz gibt es noch andere Personen, wie Julia und ihre Tochter Lisa, die auf dem Dampfer Urlaub machen wollen oder den Kapitän Daniel Bonhoeffer und die Bordärztin Elena, die einem kapitelweise nahegebracht werden, was immer wieder für Abwechslung in der Story führt.

Während des Lesens habe ich mir immer wieder Gedanken dazu gemacht, welche Theorie über das Verschwinden der Menschen stimmen könnte, aber immer wenn ich mich an einer Theorie festgehalten habe, kam es dann doch ganz anders. Ich liebe es, dass Fitzek so viele Wendungen in seine Bücher einbaut, so dass man bis zum Ende nicht weiß, wer "der Killer" ist und warum die Menschen spurlos verschwinden.  

Fazit:
Ich kann das Buch wirklich jedem nahelegen, der Thriller liebt und über mehrere Stunden gut unterhalten werden möchte.


Montag, Oktober 31, 2016

[Rezension] Meike Frei : Fuck the Föhnfrisur

Da meine Hauptlesezeit im Jahr Herbst / Winter ist, habe ich mal wieder ein neues Buch zur Hand genommen, nämlich "Fuck the Föhnfrisur" von Meike Frei. 




  • Originaltitel: "Fuck the Föhnfrisur": Eine Lehrerin schult um
  • Autorin: Meike Frei
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
  • Erscheinungdatum: 18. April 2016
  • Format: Buch, eBook
  • Seiten:416
  • Preis: 9,99€
  • ISBN: 978-3734102332


Die Autorin:
Meike Frei hat ein Lehramtsstudium abgeschlossen und gefühlte 40 Jahre in dem Beruf der Lehrerin gearbeitet, bis sie sich eine Auszeit vom Unterrichten genommen hat und eine Friseurausbildung begann. Heutzutage schöpft die Autorin aus ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz der pädagogischen Welt von Schule und Salon. 


Klappentext:
Lehrerin Meike hadert mit ihrem Alltag: Will sie ihren Bildungsauftrag wirklich in die Tat umsetzen und sich bis zum Rentenalter die Lunge aus dem Hals schreien? Als sie ausprobiert, welchen Alternativjob ihr die Berufsberatung nahelegen würde, ist sie fassungslos: Ausgerechnet Friseurin soll sie werden?! Meike begibt sich in die Ausbildung, womit sie sogar bei ihren Schülern gut abschneidet: Schließlich brauchen die Topmodels und DSDS-Stars von morgen eine persönliche Stylistin, die noch dazu die Rechtschreibfehler auf ihren Autogrammkarten ausmerzen kann! Doch dann passiert etwas wahrhaft Haarsträubendes, womit niemand gerechnet hat...

Gestaltung:

Das Buch ist in dunkelgrün gehalten und das Buchcover enthält in Kreideschriftart den Autorennamen und "Eine Lehrerin schult um" sowie in orange den Buchtitel. Daneben eine frustrierte blonde Frau, die zwei Blätter nach oben wirft. Das Buch ist in 15 Kapitel eingeteilt und die Schriftart ist gut leserlich. 


Meine Meinung:
Ich liebe Erfahrungsberichte und habe in dieser Sparte schon einiges gelesen, vom Notarzt bis zum Psychiater. Daher war ich auch sofort begeistert, dass ein neues Buch über das Lehrer-Alltag erschienen ist. 

Das Buch katapultiert den Leser schon auf den ersten Seiten mitten in den Lehrer-Schüler-Alltag hinein, in eine Klasse mit 19 Schülern, darunter Sandy und Alex, die sich mal wieder in den Haaren haben oder Leila die Schlaumeierin unter Meike's Schülern. Meine Schulzeit ist zwar mittlerweile schon 8 Jahre her, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es mit der heutigen Generation wirklich schwierig sein kann und kein Zuckerschlecken ist, diese zu unterrichten, was uns Frau Frei mit ihrem Werk ja auch bestätigt. Da sie die nächsten Jahre bis zur Pensionierung nicht unter respektlosen Schülern verbringen möchte, schult sie um und wird Friseurin. Doch auch dieser Job hat seine Schattenseiten und ist alles andere als perfekt. 

Der lockere Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen. Nahezu hinter jeder Seite konnte man schmunzeln und lachen, so dass ich das Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen hatte. Es erinnerte mich übrigens sehr stark an den Film "Fack you Göhte" und ich würde mich über einen zweiten Band sehr freuen.

Fazit:
Ich kann "Fuck the Föhnfrisur" jedem empfehlen, der sich beim Lesen köstlich amüsieren möchte.  







Vielen Dank an das Random House Bloggerportal, worüber ich mich für dieses Buch beworben hatte.