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Montag, März 28, 2016

[Angespielt] Slime Rancher

Das wohl süßeste Ostergeschenk hat mir dieses Jahr mein Herzmann gemacht, der mir "Slime Rancher" geschenkt hat. Dieses Spiel habe ich schon lange auf meiner Wunschliste und wartete ständig, dass es im Sale angeboten wird. Aber nun überraschte mich mein Herz damit (:


Allgemeines:
  • Genres: Abenteuer, Simulation, Sandbox
  • Entwickler: Monomi Park
  • Publisher: Monomi Park
  • Erscheinungsdatum: 14. Januar 2016
  • Plattformen: Windows, Mac, Linux
  • Preis: 19,99€ (Steam) 
  • Controller: teilweise Controllerunterstützung
  • Sprache: Englisch

Handlung:

"Slime Rancher is the tale of Beatrix LeBeau, a plucky, young rancher who sets out for a life a thousand light years away from Earth on the ‘Far, Far Range’ where she tries her hand at making a living wrangling slimes."

In diesem knuffigen Spiel haben wir verschiedene Nutzflächen, die wir als Gärten, Gehege für Slimes und Hühner oder für Wasser nutzen können. Zusätzlich gibt es die Option, die Gehege zu optimieren, also beispielsweise höher zu bauen, Musik für die Slimes anzubringen - all das mit den farbigen "Ausscheidungen" der Slimes, die wir in einem Automaten zu Spielgeld umwandeln lassen können. Es gibt natürlich auch noch ganz viele Arten von Slimes, darunter gute wie auch böse. 


Meine Meinung:
Bisher finde ich es trotz "Early Access" Status phänomenal und gerade für diesen Status und die frühe Version doch schon ziemlich ausgereift. Aktuell kann man neben dem Hauptgebiet noch zwei weitere freischalten, eines davon ist ein süßer farbenfroher Garten mit erneuter Nutzfläche. Derzeit fehlt es mir an Nichts, es gibt noch so viel zu bauen und zu sammeln, so dass die knapp 20€ in meinen Augen gerechtfertig sind.

Fazit: 
Das absolut süßeste Spiel aller Zeiten, welches schon jetzt einen großen Platz in meinem Herzen hat.

Freitag, März 18, 2016

[durchgespielt] Life is Strange

In "Life is Strange" geht es kurzgesagt um Teenie Mädchen Max, welches die Zeit zurückspulen kann, um Ereignisse zu verändern. Das Spiel besteht aus fünf Episoden, die eine 5-tägige Schulwoche bilden, eine Episode entspricht einem Tag. Ihre Fähigkeit entdeckt sie eines Tages (Episode 1) auf der Schultoilette, indem sie ihrer alten Freundin Chloe das Leben rettet. Inhaltlich möchte ich nicht sehr viel erwähnen, da ich sonst spoilern würde. 


Wir spielen in der 3-rd Person Sichtweise in der Rolle der fotobegeisterten College-Schülerin Max und entdecken und entwickeln durch das klassische Point & Click Verfahren innerhalb der fünf Tage unsere Zeit-Fähigkeit, fotografieren viel und sind auf der Suche nach der spurlos verschwundenen Rachel und stärken unsere Freundschaft zu Chloe. Die Spieldauer beträgt ungefähr 15 Stunden, bis man mit allen Episoden durch ist. Entwickler ist hierbei Dontnod Entertainment und Publisher Square Enix (bekannt durch: Tomb Raider, Hitman, Final Fantasy usw.). Das Game kostet aktuell auf Steam 19,99€ (alle fünf Episoden).

Ich persönlich sehe "Life is Strange" als absolutes Must Have Game an. Es spricht junge Thematiken wie Selfies, Homosexualität, Drogen und Mobbing an und durch die Suche nach Rachel kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Soundtrack und Grafik sind dazu atemberaubend! Für mich waren es insgesamt 14,9 Stunden die ich mit diesem Spiel verbrachte und ich hoffe sehr, dass Dontnod Entertainment mehr solcher Spiele entwickelt.

Habt ihr vorher schon von "Life is Strange" gehört oder es auch schon durchgespielt? :)

Samstag, März 05, 2016

[Durchgespielt] Final Fantasy XIII

Ich denke so ziemlich jeder kennt die japanische Spielereihe Final Fantasy. Wie auch in den meisten Final Fantasy Spielen ist auch in diesem Teil die Story ziemlich umfangreich, neu ist allerdings, dass die Geschichte v.a. zu Beginn der Handlung sehr verwirrend ist. Außerdem ist man in FF13-1 zum ersten mal in Final Fantasy an sogenannte Schlauchlevel gebunden. Das Intro des Spiels - also bis man sich einigermaßen frei bewegen kannt - dauert gut  15 - 20 Spielstunden und ist somit das längste Intro der Spielgeschichte...- glaube ich zumindest ;-) Anschließend folgt eine recht kurze Szene in der man sich frei bewegen kann, wobei man auch wieder an Schlauchlevel-Design gebunden ist.

  • Genre: RPG
  • Studio: Square Enix
  • Entwickler: Square Enix
  • Erscheinungsdatum: 2009 (PS3), 2014 (PC, Windows)
  • Konsolen/Geräte: PS3, Xbox 360, PC (Windows, iOS, Android)
  • USK: 12

Inhalt:
Ich versuche mal, den Inhalt des Spiels recht kurz und gleichzeitig nicht zu verwirrend zusammen zu fassen.  Im Grunde geht es um einen Konflikt von zwei Welten - Cocoon gegen Pulse. Diese Welten liegen seit ihrer Entstehung im Kreig. Beide Seiten denken, dass sie von der jeweiligen anderen Seite jederzeit angegriffen werden können. Gesteuert wird all dies durch sogenannte fal'Cie, einer Spezies von Leben, die übernatürliche Kräfte besitzen. Sie wurden vom Creator selbst erschaffen und spiegeln einen Teil seines Wesens wieder. 
Die fal'Cie von Cocoon und Pulse kämpfen gegeneinander, der genaue Grund soll aber an dieser Stelle nicht verraten werden.
 
Sollten die fal'Cie in Schwierigkeiten geraten, oder Wesen der jeweils anderen Welt spüren, verwandeln sie die Menschen in l'Cie. Dies sind Menschen, die durch eine Art Brandmal gekennzeichnet wurden und in der Lage sind Magie zu verwenden. Die l'Cie erhalten bei ihrer Verwandlung vom fal'Cie einen Fokus, der durch eine kurze Vision vermittelt wird. Die l'Cie müssen jedoch selbst herausfinden, was der genaue Fokus ist und wie diese Vision wahr werden kann. Sollten l'Cie es nicht schaffen den Fokus in einer gewissen Zeit zu erfüllen, so werden si zu Cie'th, willenlosen und mutierten Wesen, die keinerlei menschliches mehr besitzen. 

Mit diesem Hintergrundwissen, ist die gesamte Handlung eigentlich wesentlich einfacher zu verstehen. Nach einer anfänglichen Tragödie, bei der die Hauptcharaktere in l'Cie verwandelt werden, versuchen diese anfangs ihren Fokus zu verstehen. Dabei hat jeder der Helden ganz eigene Vorstellungen, ebenso wie Probleme und Ängste, die ihn davon abhalten könnten. Im Grunde geht es in den ersten Spielstunden nur darum, wie die jeweiligen Charaktere mit ihrer neuen Kraft und den damit verbundenen Problem leben können und wie sie versuchen sich ihren Weg durch Cocoon zu bahnen. Später, nachdem all diese Spielstunden fressenden Einleitungen durchstanden sind, bleibt von der eigentlichen Handlung nur wenig übrig. Schnell steht der eigentliche Erzfeind fest, sowie das Ziel diesen zu besiegen.

Das mit Abstand Außergewöhnlichste an diesem Teil ist das neue Kampfsystem. Die Kampfgruppe besteht aus maximal 3 Helden, wobei jeder Held diverse Rollen verkörpern kann. Leider ist nur ein Charakter gleichzeitig spielbar, die anderen beiden werden von der KI gesteuert. Die KI ist recht gut gelungen, wobei es auch häufiger den ein oder anderen Aussetzer geben kann. Man kann im Menü einige Formationen festlegen, die im Kampf abgerufen werden können und auch müssen. So können z.B. die Charaktere mehr Nahkampfschaden in einer gewissen Rolle verursachen, dafür jedoch können sie weder
Elementarmagie, noch Verstärkungen oder Flüche nutzen. Man benötigt v.a. für die Bosse immer wieder diverse Kombinationen von Charakteren, bzw. Rollen. Z.b. sind die Verstärkungs- und Schwächungszauber zum Ende des Spiels nahezu Pflicht, wobei man zu Beginn eigentlich komplett darauf verzichten kann. Jeder Gegner kann nach einer gewissen Anzahl an Angriffen, bzw. eher Stagger-Prozenten in einen Zustand gebracht werden, in dem er deutlich mehr Schaden nimmt und bei jedem Angriff zurück geworfen wird. Auch hierfür gibt es diverse Rollen, die diese Prozente wesentlich schneller erhöhen, als andere. Ihr merkt schon, das Kampfsystem ist ziemlich kompliziert auf den ersten Blick und man muss sich wirklich zuerst einfinden. Dafür ist ja immerhin das 20 Stunden Intro da ;-)

Das Aufrüsten von Waffen und Gegenständen ist ziemlich Farm-intensiv. Man benötigt Unmengen an Gil und Materialien. Diesen Teil des Spiels sollte man also erst ab Kapitel 11 genauer beachten, da man hier am ehesten farmen kann.

Fazit:
FF13-1 kann von der Handlung her eher weniger überzeugen. Das Spiel kommt erst nach dem Intro und der einleitenden Handlung richtig in Gang. Einige Charaktere sind auch unbeschreiblich nervig! Naja, dafür gibt es immerhin das Chocobo Chick, um jemanden wie Hope auszugleichen. Rechnet man das Intro aus dem Spiel, so bleiben einem je nach Lust an den zahlreichen Nebenmissionen ca. 10-20 Spielstunden eines sehr guten Final  Fantasy teils übrig. Das neue Kampfsystem ist anfangs gewöhnungsbedürftig und benötigt auch viel Übung, sowie Perfektionierung. Man muss mit einer schlechter zusammengestellten Gruppe weitaus mehr Farmen, als z.B. mit einem idealen Setup. Eine uneingeschränkte Empfehlung für FF13-1 kann ich leider nicht aussprechen.

Freitag, März 04, 2016

Blogparade: Gaming, nur etwas für Nerds?

Die Blogger von "Die Prüfkiste" haben ihre erste Blogparade gestartet - und diese geht um mein derzeitiges Lieblingsthema, nämlich über's Zocken! Zudem habe ich mir für das Beantworten der Fragen noch meinen Freund sowie einen sehr guten Online Freund mit ins Boot geholt und wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen.


Gaming nur etwas für Nerds?
  • Chris: Definitiv nicht. Man muss immer beachten, was man als "Gaming" definiert. Wenn man es so auffässt, dass damit Spiele im Allgemeinen zusammengefasst werden, dann verbringen definitiv sehr viele Leute einen gewissen Teil ihrer Freizeit mit Spielen. Das beste Beispiel sind Partys oder Geburtstage. Schon alleine hier lernen Kinder spielerisch den richtigen Umgang miteinander. Später bei Studentenpartys werden allerlei Spiele ausgepackt, sei es elektronisch an PC/Konsole oder die guten alten Trinkspiele. Eben auch eine gewisse Art von Spielen. Bezieht man die Frage lediglich auf Videogames, so kenne ich mehr als genug Personen, welche Familie, Freunde und Arbeit haben und dennoch gerne ab und an in eine virtuelle Realität abtauchen. Seien es MMO, Browsergames, die kurze Runde Shooter am Wochenende oder was auch immer... ich schätze Games sind bereits in der Gesellschaft angekommen, werden jedoch gerne in der Öffentlichkeit belächelt.
  • Diana: Die Texte von Chris und Sebastian drücken all das aus, was ich schreiben wollte! :D
  • Sebastian: Nein. Gaming ist für jedermann! Zudem gibt es sehr viele Genre, in der man sich gut einfinden kann, u.a Rollenspiel, Ego-Shooter, Click&Point usw. Auch Knobbel- oder Rätselspiele sind vorhanden. Gaming ist heutzutage ein guter Zeitvertreib bzw. ein Hobby! Die einen spielen im realen Leben Tennis, Golf oder Fussball, und die anderen gehen halt am PC Fussball spielen.

Was denkst du übers Gaming?
  • Diana: Es ist eine Leidenschaft, ein Hobby. So wie andere regelrecht Bücher verschlingen, verbringe ich gerne Zeit vor meinem PC. Die Menschen, die "Gaming" verurteilen, sollten sich selbst erstmal ein eigenes Bild darüber machen. Spiele können durchaus bildend sein und sowohl die englische Sprache als auch die Konzentration stärken.
  • Chris: Einen großen Teil dieser Frage habe ich bereits in der vorherigen Frage beantwortet. Gaming ist genauso wie viele andere Freizeittätigkeiten als ein Hobby anzusehen. Ebenso wie bei allen anderen Hobbys, kann es auch hier vorkommen, dass manche Leute sich etwas zu sehr zurückziehen um sich voll und ganz ihrer Leidenschaft hinzugeben. Für mich ist Gaming alltagstauglich und kann ebenso wie das Lesen zu einer eher bildenden Freizeitbeschäftigung zählen.
  • Sebastian: Gaming ist nicht wie viele sagen, einfach "Zeitverschwendung", sondern ein Hobbie! Das spielen am PC steigert laut Experten den IQ und verbessert dein Reaktions- und Denkvermögen. Man sollte aber auch die 10-15min Pause pro Stunde einhalten, da es sonst zu Schäden vieler arten kommen kann. Epilepsie kann durchaus beim "Gamen" entstehen, bzw auftauchen! Zwischendurch etwas Trinken oder mal kurz in die Küche laufen :)  Außerdem ist Gaming ein schönes Hobbie, wo man sich gerne mal verträumt... eine Fantasy Welt etc. Man vergisst auch dann oft die eigenen Sorgen etc.
     

Spielst du selbst oder kannst du mit dem ganzen nichts anfangen?
  • Diana: Bereits in meiner Kindheit habe ich auf meinem damaligen PC und meiner PS2 Spiele wie "Biomenace", "Tekken", "Formula 1" sowie "Tarzan" und "Rayman" gespielt. In meiner Jugend ist das Zocken leider in den Hintergrund gerückt, bis ich meinen Freund kennenlernte, der von klein auf leidenschaftlicher Gamer geblieben ist. Durch ihn bin ich auf die Plattform "Steam" aufmerksam geworden und spielte einige Zeit gelegentlich und seit Ende 2015 regelmäßig Point & Click Adventures, Hidden Object Adventures, Puzzler, Platformer und Tower Defense Games.
  • Chris: Ich glaube ich spiele seit ich 6 Jahre alt bin Videogames. Eventuell sogar schon länger, so genau weiß ich das nicht mehr. Es fing alles an, als mein Vater durch sein eigenes Hobby immer wieder Computerbildschirme nach Hause brachte und mein Bruder und ich diese testen sollten. Er reparierte gerne in seiner Freizeit für Freunde und Bekannte diverse elektronische Geräte und hat damit zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Wir konnten damals diverse DOS-Games spielen und er hat den Monitor auf diverse Flackerer oder seltsames Rauschen beobachtet. Win-Win! :) Später hat unsere Mutter uns zu Weihnachten ein NES geschenkt. Schnell wurde unsere Spielesammlung gigantisch! Es gesellten sich alle Arten von Konsolen und PCs hinzu, so dass ich sagen kann: Mit dem Hobby meines Vaters fing alles an. An dieser Stelle möchte ich hinzufügen, dass er etwas zu viel Zeit für dieses Hobby verwendet hat und die Familie teilweise zurückstecken musste. Daran könnt ihr also sehen, dass ALLE Hobbys einen negativen Einfluss haben können. Egal welche.
  • Sebastian: Ja, ich bin aktiver Gamer und spiele schon bis 10 Stunden am Tag. In den warmen Frühlings-, Sommer- und Herbsttagen bin ich eher
    etwas weniger am PC, da ich mein 2. Hobbie nachgehe, das Fahrradfahren / Spazieren gehen.
    Ich muss aber sagen, dass ich kein Counter Strike, Battlefield oder Call of Duty Spieler bin, sondern eher der Spieler, der
    auf Geschichte etc. achtet. "The Witcher 3" z.B. tolle Geschichte, super Grafik, oder auch "Final Fantasy". Das sinnlose "rumballern", wie es die Ego-Shooter spieler sagen, ist rein gar nichts für mich. Gerne Rätsel ich auch, oder spiele Puzzlegames.
Gaming Setup - Diana's Schreibtisch, Konsolen von Diana & Chris

    Was ist dein Lieblingsspiel?
    • Diana: Das ist eine schwieeerige Frage und ich schaffe es tatsächlich nicht mich auf ein Spiel zu beschränken. In diesem Blogpost habe ich euch schon meine Top 3 Games vorgestellt. Hinzu gesellen darf sich noch "Life is Strange", "The Wolf Among us" und "DuckTales Remastered".
    • Chris: Ich glaube diese Frage kann kein "richtiger Gamer" auf einer DIN A4 Seite beantworten... es gibt einfach zu viele Spiele, die es absolut wert sind, gespielt zu werden. Wichtig ist auch, dass ein Spiel zu dem jeweiligen Lebensabschnitt passen muss. So kann es seine volle Wirkung entfalten! Als kleiens Beispiel nenne ich gerne FF7 für die PSX. Damals mit (ich glaube) 12 Jahren war dieses Spiel einfach nur DAS Spiel. Es gab natürlich viele weitere Highlights... sämtliche classic SNES RPGS (z.B. von ENIX) oder Metroid auf dem NES, Half-Life, CS, WC2 und WC3, WoW... ihr seht, die Liste könnte ich noch seitenweise fortführen. :)
    • Sebastian: Ein Lieblingsspiel habe ich nicht, weil jedes Game irgendwann zuende ist und nicht mehr gespielt wird.
      Ich kann höchstens sagen, was ich für eine Reihe mag: "The Witcher", "Final Fantasy", "Resident Evil".
       

    Kennst du Leute, die in eine Spielsucht verfallen sind und erheblich mehr Zeit und / oder Geld in eine Sache gesteckt haben, als gut für sie war? Warst du gar selbst betroffen?
    • Diana: Aktuell kenne ich keinen, der von einer ernsten Spielsucht betroffen ist.
    • Chris: Ein Bekannter von mir, der zuvor eher selten gespielt hat, ist mit der Veröffentlichung von WoW etwas arg abgerutscht. Es war nun nicht so, dass er dringend spielen msuste, jedoch hat man auch in der Schule gemerkt, dass er eben weniger zeit für das Lernen und die Hausaufgaben aufgebracht hat. Ich denke es war für ihn einfach ein "Flash" der Reize in seinem ersten MMORPG. Er hat jedoch recht schnell begriffen, dass man auch WoW in Maßen genießen sollte. :)

    • Sebastian: Kennen "nein"... ich wüsste nicht, ab wann ICH jemandem als "süchtig" einstufen kann, weil ich zumal selbst sehr gerne mal lange und aktiv spiele. Und ja, ich war mal süchtig, bzw. hab sehr lange gespielt. Ende September 2008 - Ende Dezember 2009 war es "Metin2 - DE". Es war Server 7 und hieß "Lesanya". Dort war ich bis 16 Std am Tag aktiv am Farmen, Leveln und rumstehen. Leider wurde aus einer "zocknacht" gerne mal 3 Tage, wo ich auch nicht geschlafen habe. Geld spielte auch eine Rolle! Jeder, der Metin2-DE kennt, weiß, dass man Geld investieren muss, um "Gut" zu sein. Es fing mit wenig Geld an und wurde schnell mal soviel Geld im 3-stelligen Bereich. Ich habe Ende 2009 von mir aus selber aufgehört, da ich dass endlich für sinnlos gehalten habe. Nie wieder so etwas.
       

    Hast du Kinder oder einen Partner, die zocken?
    • Diana: Chris ist in Punkto Zocken mein größtes Vorbild. Zwar hat er einen völlig anderen Spielgeschmack als ich (er liebt RPGs, MMOs, Fantasy- und Strategiespiele), aber wenn ich mal nicht weiterkomme oder an einem Level scheitere, hilft er mir auch gerne mal dabei. Zumal er sogar die Geduld hat "Super Meatboy" durchzuzocken. 
    • Chris: Kinder nein. Dafür spielt Diana in letzter Zeit ziemlich kräftig. Außerdem liebt es Shelby den Mauszeiger und andere Dinge auf dem Bildschirm zu jagen! Ich weiß gar nicht, warum ich für Diana ein Vorbild bin... v.a. im Bezug auf Meatboy... es war auch nicht unangenehm schwer, sondern eher lustig, wenn man durch 1-2 guten Jumps plötzlich das schwerste Level gepackt hat. :)
    • Sebastian: Nein, nein... ich wünsche mir gerne eine Partnerin, die auch "zockt".
      Gamer und Gamerin sollen sich ja super verstehen, wie ich so gelesen habe. 


     Gibt es unter meinen Lesern auch Gamer? :)

    Dienstag, März 01, 2016

    [Durchgespielt] Telltale Games - The Wolf Among us

    Vor wenigen Tagen habe ich "The Wolf Among us" durchgespielt, ein Point & Click Adventure, in welchem man den "Big Bad Wolf" - den Sheriff der fiktionalen Fabletown spielt. Das Spiel erinnert mich etwas an eine meiner Lieblingsserien namens "Grimm". Hier trifft man also auch alte bekannte grimmsche Märchenwesen wie Schneewittchen, den Jäger aus Rotkäppchen, die Schöne und das Biest, aber auch Ichabod Crane und Bloody Mary wieder.

    • Genre: Point & Click Adventure
    • Thema: fiktionale New Yorker Community "Fabletown"
    • Studio: Telltale Games
    • Publisher: Telltale Games
    • Erscheinungsdatum: Oktober 2013
    • Konsolen/Geräte: PC, iOS & Android Smartphones und Tablets, PS3, PS4, PSVita, Xbox360 und Xbox One
    • USK & PEGI: 18

    Inhalt:
    Wie oben bereits erwähnt schlüpft man in die Rolle von Big B. dem Sheriff von Fable Town, der zu Beginn eine Prostituirte vor dem "Huntsman" rettet. Nach diesem Vorfall findet man allerdings den Kopf dieser Prostituierten vor, so dass nun die Arbeit als Sheriff beginnt und man auf der Suche des Mörders ist. Nach dem typischen Point & Click Schema erkundet man Orte und Gegenstände, befragt die Bewohner Fabletowns und trifft immer wieder auf neue Märchenfiguren. Als Spieler lernt man die einzelnen Figuren kennen, die Freunde und Feinde - und daneben ist dieses große Geheimnis, über das jeder Stillschweigen bewahrt und es in der Rolle des Sheriffs Big B. herauszufinden gilt. Wen kann man hierbei vertrauen? Wer ist involviert? All diese Entscheidungen die getroffen werden müssen, beeinflussen den Spielausgang. Zwischen den Episoden kann man sich noch mit dem prozentualen Schnitt anderer Spieler vergleichen.

    Meine Meinung:
    Nach der "The Walking Dead" - Reihe ist Telltale Games mit "The Wolf Among us" erneut ein Meisterwerk gelungen, welches mich mit der Story fesseln und in seinen Bann ziehen konnte. Der Art-Stil und die Art und Weise, wie die Geschichten von Telltale Games erzählt werden, sind immer wieder ein Genuss. Die Entwickler schaffen es, über mehrere Episoden die Spannung aufzubauen, sodass man unbedingt wissen möchte, wie die Geschichte enden könnte. Ich feiere diese Art von Point & Click Adventures und bin auf jeden Fall für weitere Telltale Games Spiele mit diesem Gameplay offen. 

    Fazit:
    Für mich haben die Produzenten mit diesem tollen Game erneut ihr Können unter Beweis gestellt und sind ihrem Stil treu geblieben.