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Sonntag, September 25, 2016

[Katzen] Canadian Sphynx

Heute möchte ich euch etwas über die Sphynx erzählen, da es gerade bei dieser Katzenrasse immer wieder zu Diskussionen zwecks Tierschutz kommt.

"Die Katze braucht doch enorm viel Pflege"
Einerseits ja, andererseits nicht mehr als eine Langhaarkatze auch benötigt. Bei der Sphynx fällt das Kämmen weg, dafür werden die Ohren regelmäßig gesäubert und die Krallen regelmäßig gekürzt. Die Krallen sind bei dieser Rasse anders als bei anderen Katzenrassen.

"Ach, eine Allergiker Katze"
Nein, Nein, Nein! Viele Menschen reagieren nämlich auf den Speichel von Katzen allergisch und nicht auf das Fell. Außerdem bekommen vorallem kastrierte Sphynxe ein leichtes Fell und sogar Winterfell.

"Qualzucht!"
Ich verstehe unter Qualzucht ein Tier, was früher an Krankheiten leidet als andere Artgenossen, ein Tier welches Schmerzen hat / Qualen erleiden muss oder eingeschränkt in ihren Fähigkeiten ist. Dies ist zumindest bei meiner Katze nicht der Fall. Sie spielt, jagt und klettert wie jede andere Katze auch und ist krankheitstechnisch sehr robust und steckt auch die Feline Herpes Ausbrüche gut weg.


Das sind ausschließlich Wohnungskatzen!
Nein, auch dieser Satz stimmt nicht. Ich kenne nämlich jemanden, der seine Sphynxe mit Freigang hält. Hier könnt ihr euch einem Besseren belehren lassen: https://www.facebook.com/HerrRumpiUndHerrBert/

Die brauchen bestimmt eine Sonderernährung!
Nein, auch das trifft nicht zu. Man kann sie wie jede andere Katze auch barfen oder Nassfutter geben. Sie darf nur etwas mehr essen als die Fellnasen.

Wie ist ihr Charakter?
Meine ist unglaublich verschmust und schnurrt sobald man sie berührt. Sie ist sehr menschenbezogen und treu. Weicht einem nicht von der Seite und läuft ihrem Bezugsmenschen treu hinterher. Auch ist sie sehr verspielt und versucht alles mit ihren Pfoten anzutatschen :D Sie sitzt auch unglaublich gerne auf der Schulter.

    Dienstag, November 24, 2015

    [Katzenguide] Gefahren für Katzen

    Gerade für Katzen-Neulinge ist dieser Artikel sicherlich interessant. Ich hätte mich bevor meine erste Katze bei mir einzog, auch besser informieren sollen, denn dann wäre mir das folgende Erlebnis vermutlich erspart geblieben (auch wenn sie nochmal gut ausging, hätte sie böse enden können!)




    Nun erzähle ich euch mal einen schrecklichen Moment aus meinem Leben mit Katzen. Ich hatte vor einigen Jahren mal einen "Pflegekater", welcher auf den Schrank meiner ehemaligen Einbauküche gesprungen ist und abgestürzt ist. Was ich nicht wusste: Zwischen dem Schrank und der Wand war ein Spalt, wo er reingerutscht ist. Mein Opa kam schnell zur Hilfe und wir haben ihn befreit. Das war eine riesen Aktion, aber zum Glück ist alles gut gegangen! Nach dieser Aktion hat mein Opa Gitter angefertigt und über dem Spalt befestigt. Somit konnte da keiner mehr runterrutschen. Auch wenn ihr eure Katze "erzieht", dass sie nichts auf der Küche zu suchen hat, solltet ihr trotzdem alles absichern, denn auch wenn Katzen da jahrelang nicht ein einziges Mal hochspringen... Irgendwann ist immer das erste Mal. Da kann ich aus Erfahrung sprechen. Mein Wohnzimmerregal war nie interessant für die Katzen, nie ist da eine hochgesprungen... Und was ist nun? Nach 1,8 Jahren... Molly sitzt nun oben und fühlt sich wie der King.

    Weitere Gefahrenquellen in der Küche stellen neben dem Herd und dem Backofen, auch der Kühlschrank oder die Tiefkühltruhe dar. Für den Herd habe ich auch noch keine Lösung gefunden, denn auch wenn er aus ist, benötigt er ja einige Zeit, bis er wieder "abgekühlt" ist. In der Zeit schließe ich die Küchentür, damit keine Katze auf die Küchenzeile springt und da herüber läuft. Während des Kochens bleiben die Katzen komischerweise sowieso von der Küchenzeile fern. Nur beim Abspülen kommt dann die Kleine und will wissen, was da oben so abgeht, turnt auf der Kaffeemaschine herum und geht ganz mutig ans Wasser, was ich bei dem Spülschaum natürlich überhaupt nicht gern sehe. Wer denkt, dass Katzen ja eigentlich merken, dass die Herdplatte heiß ist, irrt sich gewaltig. Die Wärmerezeptoren liegen bei der Katze nämlich im Gesicht und dadurch bemerkt sie Hitze meist erst, wenn es zu spät ist. Mit Kerzen, Glätteisen/Lockenstab und Bügeleisen und anderen "offenen" Wärmequellen ist es natürlich genauso. 

    Achtet bitte in der Küche auch auf euer Besteck und Scheren. Diese und vorallem die Messer sollten sicher weggeräumt werden und nicht offen liegen gelassen werden. Auch Mülleimer sollten geschlossen sein.

    Pflanzen... Nicht nur dass manche Katzen (Missy *hust*) ihre Leidenschaft zum Gärtnern und Umtopfen entdecken, auch gibt es einige Pflanzen, die für Katzen hochgiftig sind. Meine geliebten Orchideen zählen leider auch dazu, daher gibt es bei mir nur noch 2 Pflanzen und diese sind Kunstpflanzen. Hier findet ihr eine Übersicht über die für Katzen giftige Pflanzen.

    Deko... Hierbei sollte man darauf achten, am besten jede Deko aus Glas in sichere Entfernung hinzustellen, so dass der Vierbeiner keine Möglichkeit hat, da ran zu kommen. Denn wenn eine Katze mal tollpatschig ist oder in Spiellaune das Dekomaterial abräumt, macht es "Klirr" und man hat ein Scherbenmeer und kann dann nur hoffen, dass die Kleinen davon nichts essen oder sich daran schneiden.

    Ganz gefährlich sind auch Kippfenster! Auch hierbei kann man als Katzenanfänger vieles falsch machen. Denn meine Fenster standen oft auf Kipp (ich war zu der Zeit aber immer mit im Raum) und irgendwann versuchte Missy sich durchzuquetschen. Ich reagierte und seitdem kommen die Katzen während des Lüftens ins Badezimmer. Es gibt aber auch Kippschutzteile für Fenster und Netze für Fenster und Balkons, um alles katzensicher zu machen. Hierbei müsst ihr bei Mietwohnungen aber mit eurem Vermieter reden. Und auch trotz dieser Netze sollte man immer in der Nähe sein, wenn Fenster und Balkontür geöffnet sind.

    Auch im Badezimmer gibt es für uns Katzenmuttis und Katzenpapis einiges zu beachten. Eine Toilette kann genauso wie die Waschmaschine und der Wäschetrockner zur Gefahrenquelle werden. Bei der Toilette empfehle ich, den Deckel immer herunterzumachen, denn hierbei liest man öfters mal von ertrunkenen Katzen. 

    Eine Sache, an die man oft nicht denkt (zumindest ging es mir damals so!) sind Heizkörper. Es gibt Heizkörper, welche oben kleine Rillen haben, in der sich Katzen mit den Krallen verfangen können. Hierbei gab es schon Fälle bei denen der Katze das gesamte Bein amputiert werden musste :( Leider habe ich keine Lösung für Heizungen. Wir haben das Glück diese "Rillen"-Heizungen nicht zu haben. Aber vielleicht wären Heizungsliegen oder Decken eine Lösung? 

    Sehr wichtig ist auch das Sichern von Kabeln und Steckdosen! Manche Katzen sind wahre Kabelbeißer und können sich dabei einen tödlichen Stromschlag holen. Für Steckdosen, die wir nicht benutzen haben wir Kindersicherungen angebracht.

    Man kommt vom Einkauf zurück, packt aus und lässt die Plastiktüten liegen... Bitte immer wegpacken! Es besteht Erstickungsgefahr. Putzmittel, Spülmittel, Tabletten und Plastiktüten und andere Sachen, an denen Tiere nichts zu suchen haben, verstaue ich generell so, dass sie da nicht rankommen.

    Falls die eigene Katze eine Freigängerin ist, sollte man darauf achten, ihr keinesfalls ein Halsband umzulegen. Die Vierbeiner sind der Gefahr ausgesetzt, sich zu erhängen. Ich empfehle daher, die Katzen beim Tierarzt chippen zu lassen. 

    Einige Kratzbäume und Kratztonnen, die ich entdeckt habe, beinhalten Schnüre, die daran als Spielzeug hängen. Ich hatte sowas vor einigen Jahren am Fenster hängen, damit sie damit spielen konnten. Natürlich wusste und dachte ich gar nicht daran, dass das gefährlich sein könnte. Bis ich von Strangulationen gelesen habe und es abgeschnitten und entsorgt habe. Man kann die Kratzbäume, Kratztonnen, Kratzstämme natürlich bestellen und diese Schnüre abschneiden. 

    Ebenso wurden einige Katzenhöhlen schon zum Verhängnis von einigen Katzen, da sie umfielen und die Katzen darin gefangen waren und dank fehlender Luftlöcher erstickt sind. Da bin ich dann doch sehr froh, dass ich nie eine Katzenhöhle gekauft habe. Meine Katzen bevorzugen sowieso lieber unsere Plätze, wie unsere Schreibtischstühle, das Sofa oder das Bett. Da ich Wohnungskatzen habe, macht es mir nichts aus, mir mein Bett neben meinem Freund auch mit den Kleinen zu teilen. :) 

    Und da gerade Weihnachten vorbei ist, sollte man sich fürs nächste Weihnachten vornehmen, statt einem echten Weihnachtsbaum auf einen Kunstweihnachtsbaum umzusteigen und statt Glaskugeln verwendet man lieber Plastikkugeln.

    Katzen also fernhalten von:
    - Putzmittel (Zum Boden wischen empfehle ich Dampfreiniger)
    - einige Pflanzen 
    - Kerzen (Ich empfehle LED Kerzen)
    - Duftöle
    - Deko aus Glas 
    - Plastiktüten
    - Schnüre, Haargummis, Alufolie, Kleinteile 
    - Bügeleisen, Glätteisen, Lockenstab usw.
    - offene Mülleimer
    - Dünger
    - Tabak 
    - Zigarettenrauch
    - Alkohol 
    - Medikamente
    - Schokolade und Kakao
    - Zwiebeln, Knoblauch, Lauch und Schnittlauch
    - rohes Schweinefleisch (aufgrund des Aujezky-Virus)
    - Frostschutzmittel
    - Pflanzenschutzmittel
    - Teebaumöl
    - Lametta
    - gesalzene oder stark gewürzte Speisen sowie geräuchertes
    - gekochte Geflügelknochen (können splittern!)
    - gekippte Fenster 
    - Toiletten mit geöffneten Klodeckeln
    - Halsbänder
    - Rillenheizkörper
    - geöffnete Waschmaschinen und Wäschetrockner
    - Messer und Scheren
    - Herd und Backofen
    - Kühlschrank und Kühltruhe 
    - Heizkörper mit Rillen
    - Steckdosen + Kabeln
    - Katzenhöhlen ohne Luftlöcher

    Vergiftungssymptome:

    - Pupillen verändern sich
    - Zittern
    - Krämpfe
    - Atemnot
    - Übelkeit
    - Erbrechen
    - Verstopfung oder Durchfall
    - Husten
    - Speicheln
    - Atemnot
    - unkoordinierte Bewegungen
    - blasse Schleimhäute
    - Teilnahmslosigkeit
     
    Bei Vergiftungen sollte man sofort den Tierarzt oder die Tierklinik aufsuchen. Viele Tierärzte haben einen Notdienst, auch an Wochenenden und Feiertagen. 

    ______
    Hier habe ich eine tolle PDF Datei gefunden: http://www.geliebte-katze.de/fileadmin/daten/gk/neue_Dateien/GK_Vorsicht_giftig.pdf

    Teil 1: http://www.kleinstadtprinzessin.de/2014/11/nutzliche-tipps-was-benotigt-eine-katze.html

    Teil 2:
    Teil 3:

    Sonntag, November 22, 2015

    [Katzen-Guide] Katzenkauf

    Auch wenn ich in Zukunft meine Tiere nur noch aus Tierheimen oder Tierschutzvereinen holen möchte, möchte ich anderen Leuten, die eine oder mehrere Rassekatzen möchten, einige wichtige Tipps mit auf dem Weg geben, um eine gute Zucht zu finden. 


    1. Du solltest bereit sein, viel Geld auszugeben. Wer beispielsweise eine Rassekatze sucht, die im Normalfall 1000€ kostet, der wird für 400€ höchstwahrscheinlich keine gesunde Katze finden.
    -> http://schwarzzucht.de  

    2. Schau dir das Zuhause der Zucht an. Lass dir zeigen, wo die Kitten aufwachsen. Beobachte das Verhalten deines Kitten. Es sollte aktiv, lebhaft und verspielt sein! Lass dir beide Elterntiere zeigen! Die "Zuchtstätte" sollte unbedingt ein Nichtraucherhaushalt sein, die Kitten mit der Familie aufwachsen, gut sozialisiert sein und nicht vor der 12. Lebenswoche abgegeben werden. 
    Wichtige Punkte beim Ansehen der Katzen:
    • Allgemeinzustand der Katze -> Sie sollte munter, aktiv, verspielt und lebhaft sein. 
    • Die Augen und die Nase überprüfen -> Sie sollten frei von Ausfluss, Verklebungen und Entzündungen sein
    • Ohren ansehen -> Sind die Gehörgänge sauber?
    • Das Fell ansehen (sofern das Tier Fell hat) -> Es sollte dicht und glänzend sein und nicht stumpf!
    • Den Mundraum kontrollieren -> Ist das Zahnfleisch gut? Die Zähne weiß? Die Schleimhaut sollte rosa sein
    • Afterregion ansehen -> Der After sollte sauber sein!
    • Das Gewicht der Katze -> Die Katze sollte gut ernährt sein, nicht mager oder dick sein
    • Die Katze sollte 20-40 Atemzüge pro Minute haben (bei alten Katzen ist es etwas geringer)
    • Die Körpertemperatur sollte 38 - 39 Grad sein (rektales Fiebermessen ist am genauesten!)
    • Der Puls 110 - 130 Schläge pro Minute
    (Quelle: http://gesundeskatzenleben.com/forum/index.php?topic=86.0)

    3. Finde andere Käufer der Zucht und hake nach, ob bei Ihnen alles in Ordnung ist und deren Katzen gesund sind. Recherchiere über die Zucht. Prüfe nach, wie viele Würfe die Zucht pro Jahr hat, wie viele Katzen aktuell in der "Zuchtstätte" leben, wie oft wird auf Ausstellungen gefahren (Transporte und lange Transportwege sind für Katzen immer mit Stress verbunden!) und informiert euch über den Verein. Eine weitere wichtige Frage lautet: Verfügt die Zucht über eine eigene Homepage?

    4. Achte auf Fotos. Private Fotos finde ich oft ausschlaggebender als Fotos von professionellen Fotografen.

    5. Lass dir die Untersuchungen / Befunde von der Katze aushändigen. Es sollte auf HCM und PKD geschallt sein uvm. Die Untersuchungen über die Schallungen und mehr sollten nicht älter als zwei Jahre sein. Von Vorteil wäre es, wenn der oder die Züchterin vor der Übergabe einen Giardientest bei der Katze veranlasst. 

    -> http://www.bergtierarzt.de/Service/Impfplan-Katze/impfplan-katze.html -> http://bkh-whitecollection.de.tl/Audiometrie-Test.htm -> http://www.gesunde-rassekatzen.de/hcm-krankheitsverlauf.php?wissenswertes=true -> http://www.gesunde-rassekatzen.de/pkd-krankheitsverlauf.php?wissenswertes=true
     
    6. Bevor du dir eine Katze kaufst, gehe zusammen mit der Züchterin oder dem Züchter zu einem neutralen Tierarzt und lasse die Katze von diesem untersuchen.

    7. Falls du schon andere Katzen hast, wäre mein Tipp: Separiere die neue Katze die ersten Tage, sammle überdrei Tage Kot von der neuen Katze und gebe es beim TA ab. Lass auf möglichst alles testen
    . Somit verhinderst du Ansteckungsgefahren für die evtl. bereits bestehenden Katzen. Lass ein Blutbild anfertigen usw. Am besten eine Woche vor dem Einzug des Kittens die anderen Katzen beim TA durchchecken lassen und ein schriftliches Attest geben lassen, ob diese zu dem Zeitpunkt gesund sind oder nicht.

    8. Was bekommt die Katze bei der Zucht zu essen? Sind Futterallergien oder Unverträglichkeiten bekannt? 


    9. Stammbaum, Gesundheitszeugnis, Mikrochip, Grundimmunisierung, Kaufvertrag sowie ein EU-Impfpass sollten nicht fehlen. 

     _______
    Teil 1: http://www.kleinstadtprinzessin.de/2014/11/nutzliche-tipps-was-benotigt-eine-katze.html
    Teil 2:
    Teil 3:

    Mittwoch, November 05, 2014

    [Katzenguide] Nützliche Tipps: Was benötigt eine Katze


     
    Futter & Wasser:
    • In unserer Wohnung stehen drei Wassernäpfe sowie ein Trinkbrunnen rund um die Uhr zur Verfügung. 
    • Die "Trinkstelle" sollte immer entfernt vom "Futterplatz" sein und das Material der Näpfe am besten Keramik oder Porzellan, denn Plastiknäpfen können bei Katzen Kinnakne auslösen. 
    • Unter den Trinknäpfen - sowie Futterstellen verwende ich Napfunterlagen. Diese findet man in sämtlichen Tierbedarfsläden und Zoofachhandlungen. Da mir die dortigen Motive oftmals nicht ansprechen, verwende ich hauptsächlich sogenannte "Platzsets" von Ikea. Unter den Trinknäpfen verwende ich zusätzlich eine weiße Silikonmatte von Zooplus, welche wasserfest ist.
    • Die Entscheidung, welches Futter ihr füttert liegt bei euch. Achtet bei den Futtermarken bitte darauf, ob es ein Alleinfuttermittel für Katzen ist, denn Ergänzungsfutter enthält nicht das lebensnotwendige Taurin und kann die Katze auf Dauer sehr krank machen. Es gibt hier also die Bezeichnungen "Alleinfutter" und "Ergänzungsfutter". 

    Katzenklo:
    Eine Katze ist ein sehr reinliches, sauberes Tier. Meine Katzen habe ich alle stubenrein bekommen und sie haben momentan 3 offene Schalen-Katzentoiletten auf 2 Etagen verteilt. Die Toiletten säubere ich frühs und abends. Das Streu, was auf dem Boden liegt, kehre ich immer direkt weg, wenn ich es sehe. Als Streu benutzen wir das Cats Best Öko Plus. Falls es mal ausverkauft ist oder zu spät geliefert wird greifen wir zu dem Ökostreu von dm "dein bestes". Das Cats Best ist in meinen Augen aber sowohl beim Klumpen als auch beim Geruch besser.
    Von den speziellen Deoduftdingern für Katzenklos halte ich persönlich wenig (könnte vorkommen, dass die Katzen aufgrund des Katzenklo-Deoduftes das Klo nicht mehr benutzen).

    Kratzbäume: 
    • Katzen brauchen genügend Kletter- und Kratzmöglichkeiten, ansonsten könnten eure Möbel oder gar Wände daran leiden. 
    •  Beim Kratzbaumkauf solltet ihr auf den Umfang der Kratzstämme achten. Leider haben derzeit viele Kratzbäume um den Sisalstämmen Stoffüberzüge. Davon rate ich ab.
    • Wir selbst haben einen großen- sowie einen kleinen Kratzbaum, einen Kratzstamm, eine Kratztonne, Kratzwellmöbel und eine Kratzmatte, welche unsere Katzen ausgiebig nutzen.

    Spielzeug:





     

    Katzen lieben es zu spielen! Egal ob alleine, zusammen oder mit dem Menschen. Wir haben schon sämtliche Spielsachen gehabt und mit folgenden Produkten gute Erfahrungen gesammelt:
     
    •   Laserpointer. Den gibts entweder für die Hand oder auch als Gerät, welches dann 15-30min selbstständig den Laserpunkt hin und her bewegt.
    • Leckerliturm und Fummelbrett, gilt als Intelligenzspielzeug und ist hier sehr begehrt. Einmal am Tag bekommen sie etwas Leckerlis und dürfen sie sich dann selbst rausholen :)
    • Katzenangel , die allseits beliebteste ist unsere Holzangel mit einem roten Fisch dran, der weich ist und raschelt.
    • Stinkekissen. Die stinken wirklich fürchterlich aber die Katzen lieben es :D Leider verfliegt der Geruch ziemlich schnell und wird dann nach einigen Wochen uninteressant. Hierfür kann man aber z.B. ein Catnip Spray kaufen und es ab und zu drauf sprühen. :)
    • Strohhalme: Molly entwickelte mit der Zeit eine Leidenschaft für Trinkhalme / Röhrchen. Bezeichnet jeder anders, aber ich denke ihr wisst, was ich damit meine. Wenn man sie Röhrchen wirft, flitzt sie hinterher und aportiert sie dann. Das heißt sie trägt es im Mund zu mir, damit ich es wieder werfe und das macht sie stundenlang!
    • Kartons. Bei Kartons stehen wir scheinbar nicht alleine da, das höre ich von sämtlichen Katzenbesitzern. :D Meine legen sich gerne in Kartons und kauen dann darauf herum. 
    • Softbälle. Unsere Katzen sind wahre Fußballer und aportieren die Bälle auch! :D
    • Rascheltunnel. So einen hatte ich damals jahrelang. Ab und an haben sie damit gespielt, dann wieder wochenlang gar nicht beachtet...
    • Robofish. Den habe ich via Amazon gekauft. Batterien rein und ins Wasser legen, schon schwimmt er wie ein echter Fisch im Wasser herum. Missy liebt es :)
    • Clickertraining. Das Clickern eignet sich nicht nur um Tricks wie "High 5" zu erlernen, sondern auch um die Katze zu erziehen oder sogar mit ihr ein medizinisches Training zu machen, damit sie bei Tierarztbesuchen ruhig liegt usw. Hier kann ich die Clickerbox von GU sehr empfehlen. 

    Schlafplätze:


    Hier haben wir die Erfahrung gemacht, das spezielle Katzenbetten oft nicht angenommen werden oder erst nach einigen Wochen oder gar Monaten angenommen werden. 

    Die Lieblingsplätze unserer Katzen:
    • Bett
    • Sofa (auf der grünen Kuscheldecke)
    • Kratzhöhle
    • Kratzbaum
    • Laptoptasche
    • Kartons
    • Schafsfellimmitat - Teppich
    • Im Waschbecken (vorallem im Sommer)

    Transportbox: 
    Da meine Katzen sehr empfindlich reagieren, sobald sie die Transportbox sehen, hebe ich sie mal nicht vom Schrank herunter, sondern zeige euch eine ähnliche via Link: http://www.zooplus.de/shop/nager_kleintiere/spielzeug/transportboxen/248015  (Wir haben unsere allerdings aus dem Futterhaus!) 


     Tierarztbesuche:  
    Bei der Tierarztsuche war uns wichtig, einen Tierarzt zu finden, der auch in Notfällen rund um die Uhr (auch nachts) Zeit hat und der in unserer Stadt ist, so dass man mit einem kranken / verletzten Tier nicht erst noch lange fahren muss.
    • Generell würde ich euch empfehlen, eure Katze kennzeichnen zu lassen, am besten via Mikrochip. Meine sind gechippt und auch bei Tasso registriert (die Anmeldung bei Tasso ist kostenlos).
    • Eine Kastration verhindert nicht nur die unkontrollierte Vermehrung von freilaufenden Katzen, sondern kann auch Krankheiten wie Tumore vorbeugen. Ebenfalls verhindert man hierdurch Dauerrolligkeit bei Wohnungskatzen und die Revier-Markierungen von Katern. In einigen Bundesländern gibt es für Freigänger-Katzen glücklicherweise schon Kastrationspflicht.
    • Wohnungskatzen werden nach der Grundimmunisierung jährlich 1x geimpft. Manche Tierärzte bieten mittlerweile eine Blutuntersuchung an, um zu sehen, wie lange der Impfschutz noch besteht.